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Plan B (Levonorgestrel)

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Plan B mit Levonorgestrel ist eine Notfallverhütung zum Einnehmen nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder wenn die Verhütung nicht zuverlässig war. Es kann die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft senken, je früher es eingenommen wird, desto besser. Der Wirkstoff wirkt vor allem, indem er den Eisprung verzögern kann. Plan B ist für Frauen geeignet, die nicht schwanger sind. Bitte beachten Sie die Packungsbeilage und fragen Sie bei Unsicherheit medizinisches Fachpersonal.

Plan B (Levonorgestrel) – Notfallverhütung in Österreich

Plan B mit Levonorgestrel ist ein Mittel zur Notfallverhütung, wenn es zu einem Risiko für eine ungewollte Schwangerschaft gekommen ist – zum Beispiel nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder wenn die Verhütung nicht wie geplant funktioniert hat. Die Wirksamkeit hängt wesentlich davon ab, wie schnell Sie die Tablette einnehmen.

Diese Seite bietet eine patientenfreundliche Übersicht zu Wirkung, Anwendung, Sicherheit, Wechselwirkungen und organisatorischen Themen (z. B. Lieferung/Verfügbarkeit) für den Markt in Österreich.


Grundinformationen zum Produkt

  • Wirkstoff: Levonorgestrel
  • Art: Notfallverhütung (Gestagen, „Pille danach“)
  • Typische Dosierung (häufig): 1 Tablette mit 1,5 mg Levonorgestrel (je nach Packung)
  • Einnahmezeitfenster: je früher, desto besser – in der Praxis meist bis 72 Stunden nach dem Risikoereignis (in vielen Zulassungs-/Leitlinienangaben wird darüber hinaus die Wirksamkeit als geringer beschrieben)
  • Wirkweise: verzögert bzw. verhindert den Eisprung

Hinweis: Packungsgröße und genaue Dosierung können je nach Produktvarianten abweichen. Prüfen Sie bitte stets die Angaben in Ihrer jeweiligen Packung.


Wie wirkt Plan B (Mechanismus der Aktion)?

Levonorgestrel ist ein synthetisches Gestagen. Bei der Notfallverhütung beeinflusst es vor allem den Eisprung:

  • Es kann den Eisprung verschieben oder verhindern.
  • Dadurch wird verhindert, dass eine befruchtungsfähige Eizelle freigesetzt wird.
  • Ist der Eisprung bereits erfolgt, kann Plan B unter Umständen weniger oder gar nicht wirksam sein, da der entscheidende Mechanismus (Verzögerung des Eisprungs) dann nicht mehr greift.

Wichtig: Plan B ist keine Abtreibungspille. Es wirkt vor allem vor dem Eisprung bzw. im Verlauf der Befruchtungskette durch die Verhinderung der Befruchtung – nicht zur Behandlung einer bereits bestehenden Schwangerschaft.


Pharmakokinetik: Wie der Körper Levonorgestrel verarbeitet

Nach der Einnahme wird Levonorgestrel in der Regel rasch resorbiert und im Körper verteilt.

  • Aufnahme: Resorption aus dem Magen-Darm-Trakt.
  • Verteilung: Bindung an Transportproteine im Blut.
  • Stoffwechsel: vor allem in der Leber (metabolisiert).
  • Ausscheidung: hauptsächlich über den Stuhl und den Urin (als Metaboliten).

Die konkrete Geschwindigkeit und Ausprägung können individuell variieren, z. B. in Abhängigkeit von Leberfunktion oder gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel.


Typische Anwendung: Wann und wofür wird Plan B genutzt?

Plan B wird als Notfallverhütung verwendet, wenn ein erhöhtes Risiko für eine Schwangerschaft besteht, zum Beispiel:

  • Un­geschützter Geschlechtsverkehr
  • Verhütungspanne (z. B. gerissenes Kondom, falsche Anwendung)
  • Vergessene Einnahme der regulären Antibabypille (je nach Präparat und Zeitpunkt)
  • Zu spätes Einsetzen eines neuen Verhütungsmittels
  • Keine oder unzureichende Verhütung im Zeitfenster der Fruchtbarkeit

Plan B kann auch nach Sexualkontakten mit Verhütungsproblemen in Anspruch genommen werden.


Zeitpunkt der Einnahme: So schnell wie möglich

Für die Wirksamkeit gilt eine einfache Faustregel: Je früher, desto besser. Plan B sollte idealerweise so bald wie möglich nach dem Risikoereignis eingenommen werden.

  • Am besten: innerhalb der ersten 24 Stunden
  • Noch möglich: typischerweise bis 72 Stunden nach dem Ereignis (danach sinkt die Wirksamkeit)

Tipp: Planen Sie im Notfall nicht lange – bereiten Sie die Einnahme vor, z. B. indem Sie die Packung griffbereit legen und die Tablette sofort einnehmen.


Einnahme: Dosis und praktische Vorgehensweise

Übliche Dosierung

In vielen Ländern/Packungen erfolgt die Einnahme als Einmalgabe:

  • 1,5 mg Levonorgestrel als eine Tablette

In einigen Konstellationen kann die Packungsform variieren (z. B. 2×0,75 mg). Bitte folgen Sie genau der Dosierungsanleitung Ihrer konkreten Packung.

So nehmen Sie Plan B ein

  • Nehmen Sie die Tablette möglichst bald nach dem ungeschützten/risikoreichen Verkehr ein.
  • Sie können die Tablette mit oder ohne Nahrung einnehmen.
  • Falls Sie innerhalb von 3 Stunden nach der Einnahme erbrechen, kann es sein, dass nicht genug Wirkstoff aufgenommen wurde. In diesem Fall sollten Sie ärztlichen Rat einholen oder gemäß Beipacktext eine Wiederholung der Dosis erwägen.

Nach der Einnahme: Was ist als Nächstes wichtig?

  • Weiter verhüten: Verwenden Sie bis zur nächsten Regelblutung zusätzlich (z. B. Kondome) – auch wenn Sie Plan B eingenommen haben.
  • Regelblutung beobachten: Die Blutung kann sich vorziehen oder verschieben.
  • Schwangerschaftstest: Falls Ihre Periode mehr als 7 Tage verspätet ist oder ungewöhnliche Symptome auftreten, führen Sie einen Schwangerschaftstest durch.
  • Bei Unsicherheit: Sprechen Sie mit einer medizinischen Fachperson.

Kann man Plan B mit Essen einnehmen?

Plan B kann in der Regel mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Es sind jedoch praktische Aspekte zu beachten:

  • Bei Übelkeit hilft es manchen Personen, die Einnahme mit einer leichten Mahlzeit zu kombinieren.
  • Wenn es nach der Einnahme zu Erbrechen kommt (besonders innerhalb kurzer Zeit), kann die Wirksamkeit beeinträchtigt sein.

Merksatz: Essen ist meist kein Problem – entscheidend ist die zeitnahe Einnahme.


Alkohol: Beeinflusst Alkohol Plan B?

Für Levonorgestrel sind keine typischen, direkten „klassischen“ Wechselwirkungen mit Alkohol bekannt, die als generelles Verbot gelten. Dennoch gibt es praktische Risiken:

  • Übelkeit/Erbrechen: Alkohol kann Übelkeit verstärken. Erbrechen kurz nach Einnahme kann die Aufnahme von Wirkstoff reduzieren.
  • Fehleranfälligkeit: Unter Alkoholeinfluss ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Dosierung oder Timing ungenau sind.

Empfehlung: Wenn möglich, vermeiden Sie große Mengen Alkohol unmittelbar vor und nach der Einnahme. Wenn Sie bereits getrunken haben: nehmen Sie Plan B trotzdem so bald wie möglich ein, sofern es angemessen für Sie ist.


Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

Bestimmte Medikamente können die Wirksamkeit von Levonorgestrel verringern, insbesondere indem sie dessen Abbau in der Leber beschleunigen (enzyminduzierende Effekte).

Häufig relevante Gruppen

  • Einige Antiepileptika (z. B. Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Topiramat in bestimmten Dosierungen)
  • Rifampicin und verwandte Antibiotika (Rifamycin-Gruppe)
  • Bestimmte HIV-/Hepatitis-Medikamente (z. B. einige Wirkstoffe aus dem Bereich der Protease-/NNRTI-Therapien)
  • Johanniskraut (pflanzliches Arzneimittel gegen depressive Verstimmung)

Auch andere Arzneimittel können Einfluss haben. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, ist es sinnvoll, dies bei Unsicherheit kurz mit einer medizinischen Fachperson oder Apotheke zu klären.

Wechselwirkungen und Erbrechen

Unabhängig von Wechselwirkungen gilt: Substanzen, die Erbrechen auslösen oder Magen-Darm-Beschwerden verstärken, können die Wirksamkeit reduzieren, wenn innerhalb kurzer Zeit nach der Einnahme erbrochen wird.


Indikationen: Für wen ist Plan B gedacht?

Plan B wird zur Notfallverhütung eingesetzt:

  • nach ungeschütztem Sexualverkehr
  • nach Verhütungsversagen (z. B. Kondom gerissen)
  • nach Einnahmefehlern bei hormoneller Verhütung
  • bei Situationen, in denen das Risiko einer Befruchtung besteht

Plan B ist für Frauen im gebärfähigen Alter bestimmt, bei denen ein Risiko für eine ungewollte Schwangerschaft besteht. Die Entscheidung zur Notfallverhütung sollte individuell getroffen werden – bei Unsicherheiten ist Beratung empfehlenswert.


Sicherheitsprofil: Was ist bei der Einnahme zu beachten?

Wie bei jedem Arzneimittel können Nebenwirkungen auftreten. Die meisten sind vorübergehend und klingen von selbst ab.

Mögliche Nebenwirkungen

  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen oder Krämpfe
  • Erbrechen (vor allem, wenn es früh nach Einnahme auftritt)
  • Spannungsgefühl in den Brüsten
  • Zwischenblutungen oder veränderte Blutungsstärke
  • Veränderung des Zyklus (Regel kann früher oder später kommen)

Wann sollten Sie ärztlichen Rat suchen?

  • Wenn Ihre Periode stark ausbleibt (z. B. deutlich verspätet) oder ein Schwangerschaftstest positiv ist
  • Wenn Sie starke Unterbauchschmerzen haben, insbesondere einseitig, mit Schwindel/Ohnmacht (vorsichtshalber medizinisch abklären lassen)
  • Wenn die Nebenwirkungen sehr stark sind oder länger anhalten

Hinweis: Auch wenn Plan B eingenommen wurde, kann eine Schwangerschaft nicht in jedem Fall verhindert werden. Bei Verdacht sollten Sie zeitnah testen.


Praktische Tipps für die Anwendung

  • Timing priorisieren: Einnahme sofort nach dem Risikoereignis.
  • Packungsanweisung lesen: Unterschiedliche Darreichungsformen können eine abweichende Einnahme bedeuten.
  • Erbrechen berücksichtigen: Falls Sie kurz nach Einnahme erbrechen, informieren Sie sich im Beipacktext oder holen Sie Rat ein.
  • Bis zur nächsten Periode Kondome nutzen: Plan B schützt nicht gegen weitere Risiken im selben Zyklus.
  • Zyklusverlauf notieren: Das hilft, eine verspätete Periode schneller zu erkennen.
  • Langfristige Verhütung planen: Nach der Notfallverhütung ist es sinnvoll, Ihre reguläre Verhütung zu überprüfen bzw. neu zu organisieren.

Häufige Fragen zu Sicherheit und Wirksamkeit

Ist Plan B für alle geeignet?

Grundsätzlich kann Plan B zur Notfallverhütung geeignet sein. Dennoch können individuelle Faktoren (z. B. bestimmte Medikamente, Lebererkrankungen, bekannte Kontraindikationen) relevant sein. Wenn Sie unsicher sind, holen Sie Rat ein.

Wie oft kann man Plan B einnehmen?

Plan B kann im Notfall wiederholt verwendet werden. Es ist jedoch keine regelmäßige Verhütungsmethode. Für eine dauerhafte Lösung sind andere Verhütungsoptionen sinnvoll.

Schützt Plan B auch vor sexuell übertragbaren Infektionen (STIs)?

Nein. Plan B schützt nicht vor STIs. Dafür sind Kondome die geeignete Maßnahme.


Alternative Optionen zur Notfallverhütung

Je nach Zeitpunkt, Vorgeschichte und Wechselwirkungen können unterschiedliche Notfallmethoden infrage kommen. Zu den gängigen Alternativen zählen:

  • Ulipristalacetat (falls verfügbar/zugelassen): kann in manchen Zeitfenstern wirksam sein und wird oft als Option betrachtet, wenn Enzyminduktoren/Interaktionen eine Rolle spielen können.
  • Kupferspirale (als Notfallmaßnahme): kann sehr wirksam sein und bietet zudem einen Verhütungsschutz über längere Zeit.
  • Andere hormonelle Notfallverhütung (je nach Verfügbarkeit): je nach Land/Produkt.

Wichtig: Wenn Sie bestimmte Medikamente einnehmen, die die Wirkung von Levonorgestrel reduzieren können, ist es besonders sinnvoll, die beste Option mit einer Fachperson zu besprechen.


Leitlinien und „aktuelle“ Empfehlungen (Österreich/EU-kontext)

In Europa werden Notfallverhütungsmaßnahmen überwiegend in nationalen und internationalen Empfehlungen aktualisiert. Grundprinzipien bleiben meist gleich:

  • Frühzeitige Einnahme bzw. frühe Anwendung erhöht die Erfolgschancen.
  • Wechselwirkungen durch enzyminduzierende Medikamente können die Wirksamkeit verringern.
  • Zyklusbeobachtung und ggf. Schwangerschaftstest bei verspäteter Periode sind relevant.

Für konkrete Entscheidungen (z. B. bei wiederholtem Einsatz im selben Zyklus, bei besonderen Risikofaktoren oder bei Wechselwirkungen) kann es sinnvoll sein, aktuelle Informationen über medizinische Fachstellen oder Beratungsangebote in Österreich zu nutzen.


Markt- und Rechtskontext für Österreich (allgemeine Orientierung)

In Österreich ist Notfallverhütung ein fester Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Details zu Verfügbarkeit, Abgabeformen und Packungsvarianten können je nach Zulassung/Handelsform variieren.

Für den Online-Kauf sind typischerweise relevant:

  • Ordentliche Arzneimittelversorgung mit zulässigen Produkten
  • Produktkennzeichnung (Wirkstoff, Stärke, Darreichungsform, Dosierungsangaben)
  • Beratungshinweise und sichere Anwendung gemäß Beipacktext
  • Datenschutz und Lieferprozess gemäß geltenden Vorschriften

Da sich Rahmenbedingungen ändern können, empfehlen wir, vor Abschluss der Bestellung die Produktdetails in unserem Shop zu prüfen.


Lieferung und Verfügbarkeit in Österreich

Die Verfügbarkeit kann tagesaktuell variieren. In der Regel achten Apotheken/Versandstellen auf:

  • Produktverfügbarkeit (Lieferfähigkeit innerhalb Österreichs)
  • Verpackung & Haltbarkeit gemäß gesetzlichen Vorgaben
  • Diskreter Versand (je nach Anbieterprozess)
  • Zeitfaktor bei Notfällen: Bei sehr kurzfristigem Bedarf ist schnelles Handeln entscheidend.

Tipp: Wenn das Ereignis erst kürzlich stattgefunden hat, wählen Sie beim Bestellprozess die schnellste verfügbare Versandoption.


FAQ – Häufige Fragen zu Plan B (Levonorgestrel)

1) Wie schnell wirkt Plan B?

Plan B wirkt vor allem durch Einfluss auf den Eisprung. Das bedeutet: Die klinische Wirksamkeit ist stark zeitabhängig. Nehmen Sie die Tablette sofort nach dem Risikoereignis ein.

2) Bis wann kann ich Plan B nehmen?

Typischerweise wird es bis zu 72 Stunden nach dem Ereignis empfohlen. Je früher, desto besser. Details hängen von der jeweiligen Packung/Zulassung ab.

3) Was, wenn ich in den Stunden nach Einnahme erbreche?

Wenn Sie innerhalb von 3 Stunden nach der Einnahme erbrechen, kann es sein, dass nicht genug Wirkstoff aufgenommen wurde. Sehen Sie in den Beipacktext Ihrer Packung oder holen Sie Beratung ein, um zu klären, ob eine erneute Einnahme erforderlich ist.

4) Kann Plan B meinen Zyklus „durcheinanderbringen“?

Ja. Zwischenblutungen und eine veränderte nächste Regelblutung sind möglich. Die Blutung kann früher oder später kommen.

5) Schützt Plan B auch bei erneutem ungeschütztem Sex nach der Einnahme?

Nein. Plan B schützt nicht für die Zeit nach der Einnahme vor weiteren Ereignissen im selben Zyklus. Nutzen Sie bis zur nächsten Periode eine zuverlässige Verhütung (z. B. Kondome).

6) Kann Plan B eingenommen werden, wenn ich gestillt habe?

Notfallverhütung ist auch beim Stillen ein relevantes Thema. In der Praxis gibt es Empfehlungen zur geeigneten Notfallmethode und zu Abständen. Sprechen Sie bei Unsicherheit mit einer medizinischen Fachperson oder Apotheke.

7) Beeinflusst Plan B die Fruchtbarkeit?

Nach heutigem Kenntnisstand hat eine einmalige Notfallverhütung mit Levonorgestrel keinen dauerhaften Einfluss auf die zukünftige Fruchtbarkeit.

8) Muss ich einen Schwangerschaftstest machen?

Wenn Ihre Regelblutung mehr als 7 Tage verspätet ist oder Sie Beschwerden haben, die auf eine Schwangerschaft hindeuten, führen Sie einen Schwangerschaftstest durch.

9) Welche Medikamente können die Wirkung von Plan B verringern?

Insbesondere enzyminduzierende Wirkstoffe können die Wirksamkeit senken (z. B. bestimmte Antiepileptika, Rifampicin, Johanniskraut). Bei regelmäßiger Medikation fragen Sie bitte nach.

10) Ist Plan B das gleiche wie die „5-Tage-Pille“?

Im allgemeinen Sprachgebrauch gibt es unterschiedliche Notfallpräparate mit verschiedenen Wirkstoffen und Wirksamkeitszeiträumen. Plan B enthält Levonorgestrel. Andere Produkte können andere Wirkstoffe enthalten und andere Zeitfenster abdecken.


Zusammenfassung in Kürze

Aspekt Plan B (Levonorgestrel)
Wirkprinzip Beeinflusst vor allem den Eisprung (verzögert/hemmt)
Timing So früh wie möglich, typischerweise bis 72 Stunden
Dosis Häufig 1,5 mg als Einmalgabe (gemäß Packung)
Essen Meist mit oder ohne Nahrung möglich
Alkohol Kein generelles Verbot, aber erhöhtes Risiko für Übelkeit/Erbrechen möglich
Wechselwirkungen Enzyminduzierende Medikamente (z. B. bestimmte Antiepileptika, Rifampicin, Johanniskraut) können Wirksamkeit verringern
Nach Kontrolle Zyklus beobachten; Schwangerschaftstest bei deutlich verspäteter Periode

Merken Sie sich: Plan B ist am wirksamsten, wenn es sofort nach dem Risikoereignis eingenommen wird. Bei Unsicherheiten zu Wechselwirkungen oder wenn Ihre Situation besonders komplex ist, hilft eine kurze Beratung durch eine medizinische Fachperson oder Apotheke.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

1,5mg

Packung: No selection

8 pill, 12 pill, 18 pill, 24 pill, 30 pill