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Theophylline

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Theophyllin ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Bronchialmittel. Es kann die Atemwege erweitern und die Atmung bei bestimmten Erkrankungen wie Asthma oder chronischer Bronchitis unterstützen. Der Wirkstoff kann die Empfindlichkeit gegenüber Reizen in den Bronchien beeinflussen und hilft so, Beschwerden wie Atemnot zu lindern. Die Wirkung hängt von der richtigen Dosierung ab. Bitte halten Sie sich genau an die Angaben der Packung oder Ihres Arztes/Apothekers.

Theophyllin (Theophylline) – Patienteninformation für Österreich

Theophyllin (engl. Theophylline) ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Xanthine. Es wirkt in den Atemwegen bronchienerweiternd und kann die Atmung bei bestimmten Atemwegserkrankungen verbessern. Dieses Informationsblatt richtet sich an Patientinnen und Patienten und erklärt verständlich, wofür Theophyllin eingesetzt wird, wie es im Körper wirkt und worauf bei der Anwendung zu achten ist – inklusive wichtiger Wechselwirkungen (z. B. mit Alkohol, Kaffee und bestimmten Medikamenten).

Kurzinformation

Eigenschaft Wissenswertes
Wirkstoff Theophyllin
Arzneimittelklasse Xanthin / Bronchodilatator
Hauptwirkung Erweiterung der Bronchien, Verbesserung der Atmung
Typische Darreichungen Tabletten/Kapseln, teils Retard- oder Depotformen (je nach Präparat)
Wichtige Besonderheit Relativ enge therapeutische Breite: Spiegel und Nebenwirkungen sollten beachtet werden
Wichtige Themen Wechselwirkungen, Rauchen, Leberfunktion, Alter, Infekte, Ernährung/Alkohol

Wie Theophyllin im Körper wirkt (Wirkmechanismus)

Theophyllin wirkt vor allem bronchienerweiternd und kann die Atemwege entkrampfen. Außerdem beeinflusst es verschiedene Signalwege:

  • Hemmung von Phosphodiesterasen (PDE): Dadurch steigen in Zellen bestimmte Botenstoffe (cAMP), was eine Entspannung der Bronchialmuskulatur begünstigen kann.
  • Antagonismus an Adenosinrezeptoren: Dies kann entzündungsfördernde bzw. bronchienverengende Mechanismen abschwächen.
  • Einfluss auf Entzündungsprozesse: Theophyllin kann entzündliche Reaktionen modulieren (je nach Situation/Studienlage).

In Summe hilft Theophyllin dabei, die Bronchien offener zu halten und die Atmung zu erleichtern.

Pharmakokinetik: Aufnahme, Verteilung, Abbau, Ausscheidung

Die Pharmakokinetik ist wichtig, weil sich Theophyllin – je nach Person – unterschiedlich schnell abbauen kann. Das beeinflusst wirksame Konzentrationen und das Risiko für Nebenwirkungen.

Aufnahme und Wirkungseintritt

  • Tabletten/Retardformen können je nach Darreichung einen unterschiedlichen zeitlichen Verlauf erzeugen.
  • Bei Retard-/Depotpräparaten ist die Wirkstofffreisetzung verzögert, um eine gleichmäßigere Wirkung über den Tag zu erreichen.

Verteilung

  • Theophyllin verteilt sich im Körper und erreicht die Atemwege. Blutspiegel können zur Beurteilung der Sicherheit herangezogen werden.

Abbau (Metabolismus)

  • Theophyllin wird überwiegend in der Leber verstoffwechselt. Dabei spielen Enzyme (z. B. CYP-Systeme) eine zentrale Rolle.
  • Unterschiedliche Faktoren verändern den Abbau deutlich: Rauchen, Infekte, Leberfunktionsstörungen und begleitende Medikamente.

Ausscheidung

  • Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über die Nieren. Veränderungen der Nierenfunktion können das Gesamtbild beeinflussen – häufig ist jedoch der Metabolismus in der Leber der wichtigste Faktor.

Therapeutische Breite und Spiegel

Theophyllin hat eine relativ enge therapeutische Breite. Das bedeutet: Der Bereich zwischen wirksamer und potenziell schädlicher Konzentration ist nicht sehr weit. In der Praxis können deshalb (je nach Situation und Präparat) Kontrollen der Blutspiegel und/oder Anpassungen der Dosis sinnvoll sein.

Typische Anwendungsgebiete

Theophyllin wird – je nach Land, Leitlinienlage und individueller Situation – vor allem bei obstruktiven Atemwegserkrankungen eingesetzt, wenn eine passende Basistherapie und Bronchodilatatoren nicht ausreichend wirken oder Ergänzungsoptionen benötigt werden.

Häufige Indikationen (Beispiele)

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • Asthma bronchiale (je nach Schweregrad und Therapieplan; häufig heute eher als zusätzliche Option)
  • Reversible Bronchospasmen in bestimmten Situationen

Ob Theophyllin bei Ihnen sinnvoll ist, hängt von Diagnose, Schweregrad, Lungenfunktion, Nebenwirkungen, Begleitmedikation und Verträglichkeit ab. In Österreich werden Therapieentscheidungen üblicherweise entlang etablierter pneumologischer Praxis und Leitlinien getroffen.

Dosierung: Grundprinzipien und praktische Orientierung

Die genaue Dosis ist individuell und richtet sich u. a. nach Alter, Körpergewicht (je nach ärztlicher Berechnung), Rauchverhalten, Leberfunktion, Begleitmedikation und dem Verlauf der Symptome. Darum sind hier nur allgemeine Hinweise möglich.

Wichtig: Darreichungsform beachten

  • Retard-/Depotformen werden anders dosiert als schnell freisetzende Formen.
  • Retardtabletten/Kapseln sollten in der Regel nicht zerkaut oder zerteilt werden (außer das Präparat ist dafür ausdrücklich vorgesehen).

Typisches Dosierungs-Schema (allgemein)

  • Viele Retardpräparate werden 1–2-mal täglich gegeben (je nach Präparat).
  • Schnell freisetzende Präparate können mehrmals täglich erforderlich machen.

Ziel ist meist eine ausreichende Bronchienöffnung bei möglichst geringen Nebenwirkungen. Bei Zeichen einer Unverträglichkeit oder Verdacht auf zu hohe Konzentrationen kann eine Dosisanpassung nötig sein.

Kontrollen

  • Unter bestimmten Bedingungen können Theophyllin-Blutspiegel kontrolliert werden, z. B. bei Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, eingeschränkter Leberfunktion, erhöhtem Risiko (Alter, Infekte) oder wenn die Wirkung unklar ist.

Zeitpunkt der Einnahme: Wann sollte Theophyllin genommen werden?

Der Einnahmezeitpunkt sollte nach Ihrem individuellen Therapieschema erfolgen. Bei Retardformen ist typischerweise eine gleichmäßige Verteilung über den Tag sinnvoll.

  • Regelmäßigkeit: Nehmen Sie Theophyllin möglichst zur selben Uhrzeit, um stabile Wirkspiegel zu unterstützen.
  • Abstand zu anderen Mahlzeiten/Medikamenten: Manche Wechselwirkungen betreffen die Resorption und den Abbau indirekt. Halten Sie sich daher an die Anweisungen Ihres Behandlungsteams.
  • Bei Umstellung: Wenn Sie von einer Darreichungsform auf eine andere wechseln (z. B. Retard vs. nicht-retard), sollte das Dosierungsschema angepasst werden.

Hinweis zur Nachtruhe: Da Theophyllin anregende Nebenwirkungen (z. B. Unruhe) begünstigen kann, wird bei manchen Patientinnen und Patienten besonders auf eine verträgliche Tagesverteilung geachtet.

Wechselwirkung mit Essen: Einfluss von Nahrung auf Theophyllin

Essen kann beeinflussen, wie schnell und wie vollständig Theophyllin aufgenommen wird. Praktisch relevant ist vor allem, dass der Beginn der Wirkung und die Spitzenkonzentration bei manchen Personen variieren können.

  • Regelmäßige Essensgewohnheiten sind hilfreich, um Schwankungen zu reduzieren.
  • Wenn Ihr Präparat eine empfohlene Einnahme zu bestimmten Zeiten (z. B. mit/ohne Nahrung) hat, halten Sie diese konsequent ein.

Bei Beschwerden oder ungewöhnlicher Reaktion (z. B. Übelkeit, Herzklopfen) kann ein Arztbesuch sinnvoll sein, um Einnahmezeiten oder Dosis zu prüfen.

Alkohol & Theophyllin: Was ist zu beachten?

Alkohol kann die Verträglichkeit beeinträchtigen und indirekt den Wirkstoffhaushalt verändern (u. a. durch Effekte auf die Leberfunktion und das allgemeine Stoffwechselgeschehen).

  • Alkoholkonsum: Es wird empfohlen, Alkohol nur sehr zurückhaltend zu konsumieren oder ganz zu vermeiden, insbesondere zu Beginn der Therapie oder wenn Nebenwirkungen auftreten.
  • Erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen: Übelkeit, Schwindel, Herzrasen oder Unruhe können verstärkt auftreten.

Wenn Sie regelmäßig Alkohol trinken oder häufig „Gelegenheitsalkohol“ konsumieren, sprechen Sie dies bitte offen mit Ihrem Behandlungsteam an.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Die Kombination von Theophyllin mit anderen Arzneimitteln kann den Spiegel erhöhen oder senken. Dadurch steigt entweder das Risiko für Nebenwirkungen oder die Wirkung wird schwächer.

Beispiele für Wechselwirkungsgruppen

  • Arzneimittel, die den Abbau verlangsamen (können Theophyllinspiegel erhöhen), z. B. bestimmte Antibiotika oder andere Wirkstoffe mit Einfluss auf Leberenzyme.
  • Arzneimittel, die den Abbau beschleunigen (können Theophyllinspiegel senken), z. B. einige Mittel gegen Epilepsie.
  • Wechselwirkungen über das Herz-Kreislauf-System: Bei Kombination mit anderen Mitteln, die Herzfrequenz oder Rhythmus beeinflussen, kann das Risiko für Palpitationen/Herzprobleme steigen.
  • Andere Atemwegsmedikamente: Meist wird Theophyllin in einem Gesamtplan eingesetzt; Wechselwirkungen sind dennoch möglich, vor allem wenn mehrere Bronchodilatatoren kombiniert werden.

Rauchen und Theophyllin

Rauchen kann den Theophyllin-Abbau beschleunigen und damit die Wirksamkeit verringern. Wenn Sie rauchen (oder aufhören/wechseln), sollten Sie dies unbedingt berücksichtigen lassen, da sich dadurch die erforderliche Dosis ändern kann.

Wichtig bei gleichzeitiger Einnahme

  • Informieren Sie Ihr Behandlungsteam über alle Medikamente – auch rezeptfreie Mittel, pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungen.
  • Änderungen in Therapie, Antibiotika oder Beginn/Absetzen anderer Arzneien können Theophyllin-Spiegel verändern.

Sicherheit und typische Nebenwirkungen

Theophyllin kann – wie jedes Arzneimittel – Nebenwirkungen verursachen. Häufig hängt die Verträglichkeit stark von Dosis und Theophyllin-Konzentration ab.

  • Gastrointestinale Beschwerden: Übelkeit, Bauchschmerzen, Sodbrennen
  • Nervensystem: Unruhe, Zittern, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen
  • Herz-Kreislauf: Herzklopfen, beschleunigter Puls
  • Allgemein: Schwindel

Warnzeichen bei möglicher Überdosierung

Wenn Theophyllinspiegel zu hoch werden, kann das Risiko ernsthafter Nebenwirkungen steigen. Suchen Sie bei starken Beschwerden unverzüglich ärztliche Hilfe.

  • ausgeprägtes Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen
  • starkes Zittern, ausgeprägte Unruhe, Verwirrtheit
  • anhaltendes Erbrechen oder schwere Magenbeschwerden
  • krampfartige Zustände (selten, aber ernst)

Spezielle Risikogruppen

  • Kinder und ältere Menschen: höhere Sensibilität bzw. unterschiedliche Stoffwechselrate
  • Personen mit Lebererkrankungen
  • Menschen mit wiederkehrenden Infekten (Entzündungen können den Abbau beeinflussen)
  • Patientinnen und Patienten mit vielen Begleitmedikationen (Wechselwirkungen wahrscheinlicher)

Praktische Tipps für den Alltag

  • Einnahme regelmäßig: Notieren Sie Einnahmezeiten in einem Kalender oder mit einer Reminder-App.
  • Vermeiden Sie „Dosis-Spontanänderungen“: Nehmen Sie nicht eigenständig mehr oder weniger.
  • Leichte Übelkeit ernst nehmen: Häufige Magenbeschwerden können auf zu hohe Dosis oder Unverträglichkeit hinweisen.
  • Trinken Sie ausreichend: Besonders bei Infekten oder Durchfall kann die Zusammensetzung im Körper variieren.
  • Rauchen konsequent berücksichtigen: Änderungen sollten ärztlich besprochen werden.
  • Koffein beachten: Kaffee, Energy-Drinks und andere koffeinhaltige Produkte können die Wirkung/Nebenwirkungen verstärken. Passen Sie Ihren Konsum an.
  • Medikamentenliste aktuell halten: Führen Sie eine Liste der Einnahmen (inkl. OTC/Herbal) bei sich.

Alternative Optionen (je nach Diagnose und Leitlinienlage)

Je nach Erkrankung (z. B. COPD oder Asthma), Schweregrad und individueller Vorgeschichte können Alternativen sinnvoll sein. Ein Beispiel sind:

  • Inhalative Bronchodilatatoren (z. B. Beta-2-Sympathomimetika, Anticholinergika) als häufige Basis in COPD
  • Inhalative Kortikosteroide bei Asthma (je nach Bedarf und Risiko)
  • Kombinationstherapien aus mehreren Inhalationswirkstoffen
  • Bei ausgewählten Patientinnen und Patienten kann statt Theophyllin andere systemische Optionen in Betracht kommen – das ist aber stark individuell.

In vielen modernen Therapieplänen spielen inhalative Wirkstoffe eine zentrale Rolle. Theophyllin wird – je nach Situation – gegebenenfalls als Ergänzung eingesetzt.

Markt- und rechtlicher Kontext in Österreich (kurz verständlich)

In Österreich sind Arzneimittel im Rahmen des geltenden Arzneimittelrechts geregelt. Welche Substanzen und Präparate verfügbar sind, hängt von Zulassungen, Indikationen, Darreichungsformen und Verordnungspraxis ab. Für Theophyllin ist typischerweise eine klare medizinische Einordnung wichtig, u. a. wegen möglicher Wechselwirkungen und der Notwendigkeit, die Therapie individuell abzustimmen.

Die Verfügbarkeit kann sich zudem je nach Hersteller, Packungsgrößen und Lagerbestand ändern. Wenn Sie ein bestimmtes Präparat oder eine bestimmte Stärke suchen, hilft es, die genaue Darreichungsform (z. B. Retard) und Stärke anzugeben.

Aktuelle Hinweise/Guidance (allgemein)

In den letzten Jahren wurde in Leitlinien und klinischen Empfehlungen die Therapie von COPD und Asthma zunehmend stärker auf inhalative Strategien, personalisierte Risikoeinschätzung und das Minimieren vermeidbarer Nebenwirkungen ausgerichtet. Theophyllin wird dabei häufig als Ergänzung betrachtet, nicht als Erstlinie bei allen Patientinnen und Patienten.

  • Achten Sie besonders auf Spiegel-/Sicherheitskonzepte bei längerfristiger systemischer Therapie.
  • Weisen Sie auf Wechselwirkungen und Änderungen im Alltag (Rauchen, Infekte, neue Medikamente) hin.
  • Ziel bleibt: Symptome reduzieren, Lebensqualität verbessern und Nebenwirkungen vermeiden.

Lieferung und Verfügbarkeit (für Ihren Online-Einkauf in Österreich)

In unserem Online-Shop bieten wir Ihnen eine bequeme Bestellung ausgewählter Produkte für Österreich. Die tatsächliche Verfügbarkeit hängt von Packungsgröße, Hersteller und Lagerbestand ab. Nach Bestellung erfolgt die Bearbeitung gemäß unseren Abläufen.

  • Lieferzeit: abhängig von Verfügbarkeit und Logistikpartner
  • Liefergebiet: Österreich
  • Verpackung & Versand: Arzneimittel werden sicher verpackt versendet
  • Bei Rückfragen: Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl (z. B. Retardform/Stärke)

Für eine reibungslose Abwicklung ist es wichtig, dass Sie korrekte Angaben zum gewünschten Produkt machen.

FAQ – Häufige Fragen zu Theophyllin

1) Wofür wird Theophyllin typischerweise eingesetzt?

Theophyllin wird bei bestimmten obstruktiven Atemwegserkrankungen verwendet, z. B. bei COPD und in ausgewählten Situationen auch bei Asthma, häufig als Ergänzung in einem umfassenden Therapieplan.

2) Wie schnell wirkt Theophyllin?

Der Wirkungseintritt hängt stark von der Darreichungsform ab (schnell freisetzend vs. Retard/Depot). Retardformen sind für eine gleichmäßige Wirkung über den Tag ausgelegt.

3) Darf ich Theophyllin mit Kaffee oder Energy-Drinks kombinieren?

Kaffee und Energy-Drinks enthalten Koffein, das ähnliche Nebenwirkungen (z. B. Unruhe/Herzklopfen) verstärken kann. Ein moderater und möglichst stabiler Konsum ist oft besser als wechselnde Mengen. Bei Beschwerden sollten Sie Ihren Konsum reduzieren und das ärztliche Team informieren.

4) Kann ich Alkohol trinken, während ich Theophyllin nehme?

Alkohol kann die Verträglichkeit beeinträchtigen und das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen. Es wird empfohlen, Alkohol möglichst zu vermeiden oder nur sehr zurückhaltend zu konsumieren – besonders zu Beginn der Therapie oder bei Auftreten von Nebenwirkungen.

5) Was passiert, wenn ich eine Dosis vergesse?

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie diese nicht automatisch „nach“. Nehmen Sie die nächste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt gemäß Ihrem Schema. Im Zweifel fragen Sie Ihr Behandlungsteam oder die Apotheke.

6) Wie merke ich, dass die Dosis zu hoch ist?

Warnzeichen können verstärkte Unruhe, Zittern, Schlaflosigkeit, Übelkeit/Bauchbeschwerden oder Herzklopfen/Herzrasen sein. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden sollten Sie rasch ärztliche Hilfe einholen.

7) Beeinflusst Rauchen Theophyllin?

Ja. Rauchen kann den Abbau beschleunigen und dadurch die Wirkung vermindern. Änderungen des Rauchverhaltens sollten daher unbedingt besprochen werden, da die Dosis angepasst werden muss.

8) Welche Blutuntersuchungen sind bei Theophyllin sinnvoll?

Je nach Situation kann die Bestimmung des Theophyllin-Blutspiegels sinnvoll sein, besonders bei Nebenwirkungen, Risiko-Konstellationen oder komplexen Wechselwirkungen.

9) Muss ich Theophyllin immer zur gleichen Uhrzeit einnehmen?

Ja, soweit möglich. Regelmäßige Einnahmezeiten helfen, stabile Spiegel zu erreichen und Nebenwirkungen durch Schwankungen zu reduzieren.

10) Welche Alternativen gibt es, wenn Theophyllin nicht gut vertragen wird?

Je nach Diagnose und Therapieziele kommen vor allem inhalative Bronchodilatatoren und gegebenenfalls inhalative entzündungshemmende Therapien infrage. Die beste Option hängt von Ihrer Erkrankung und Ihrem Verlauf ab.

Zusammenfassung

Theophyllin ist ein wirksames Medikament zur Bronchienerweiterung, das bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit COPD oder Asthma eingesetzt werden kann. Aufgrund der relativ engen therapeutischen Breite sind besonders Wechselwirkungen (u. a. mit bestimmten Medikamenten, Rauchen, Infekten), Alkohol, sowie eine regelmäßige und passende Einnahme wichtig. Bei Unsicherheit, Nebenwirkungen oder Änderungen im Alltag (z. B. Rauchstopp oder neue Medikamente) lohnt sich das frühzeitige Gespräch mit dem Behandlungsteam.

Wichtiger Hinweis: Diese Informationen dienen der Orientierung und ersetzen nicht die individuelle ärztliche Beurteilung. Wenn Sie Fragen zur für Sie passenden Dosis, zum Einnahmezeitpunkt oder zu Wechselwirkungen haben, wenden Sie sich bitte an Ihr Behandlungsteam oder an eine Apotheke.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

400mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill