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Elimite (Permethrin)

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Elimite enthält Permethrin und wird zur Behandlung von Krätze (Skabies) angewendet. Es tötet die Milben ab und hilft, den Juckreiz zu lindern. Die Creme wird dünn auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen, meist inklusive bestimmter Bereiche wie zwischen den Fingern und am Körper. Nach einer vorgegebenen Einwirkzeit wird sie wieder abgewaschen. Bitte befolgen Sie die Gebrauchsanweisung und behandeln Sie bei Bedarf auch Kontaktpersonen.

Elimite® (Permethrin) – Patienteninformation für Österreich

Elimite® enthält den Wirkstoff Permethrin aus der Gruppe der Pyrethroide. Das Arzneimittel wird zur Behandlung von bestimmten Parasitenbefall der Haut eingesetzt – insbesondere bei Krätze (Skabies). Diese Seite erklärt verständlich, wie Elimite wirkt, wie es typischerweise angewendet wird und worauf Sie in Bezug auf Sicherheit, Wechselwirkungen und praktische Anwendung achten sollten.

Hinweis: Lesen Sie bitte zusätzlich die Packungsbeilage. Die folgenden Informationen dienen der Orientierung und ersetzen nicht die Beratung durch medizinisches Fachpersonal.


1. Grundinformationen zum Produkt

Eigenschaft Beschreibung
Arzneistoff Permethrin
Wirkstoffgruppe Pyrethroide
Anwendungsgebiet (typisch) Krätze (Skabies) und bestimmte andere Ektoparasiten
Darreichungsform In der Regel Creme/Salbe zur Anwendung auf der Haut (je nach Produkt/Packung)
Land/Marktkontext Für den Vertrieb in Österreich relevant (siehe Abschnitt „Markt- & Rechtskontext“)

Die genaue Stärke, Packungsgröße und die Formulierung können je nach Präparat variieren. Achten Sie beim Online-Kauf auf die Angaben auf der jeweiligen Packung.


2. Wie Elimite wirkt (Wirkmechanismus)

Permethrin wirkt gegen Parasiten, indem es die Nervenzellen der betroffenen Insekten/Spinnentiere (z. B. Krätzemilben) beeinflusst. Es stört die normale Funktion von Natriumkanälen in den Nervenmembranen.

  • Übermäßige Erregung der Nerven
  • Störungen der Bewegungs- und Fortpflanzungsfähigkeit
  • Absterben der Parasiten

Permethrin hat zudem kontaktwirksame Eigenschaften: Entscheidend ist daher, dass die Creme in der vorgesehenen Weise auf die betroffenen Hautareale (und häufig auch auf zuvor nicht sichtbare Kontaktzonen) aufgetragen wird.


3. Pharmakokinetik: Aufnahme, Verteilung und Abbau

Nach Anwendung auf der Haut ist die systemische Aufnahme (also die Aufnahme in den gesamten Körperkreislauf) in der Regel gering. Entscheidend ist die lokale Wirkung auf der Haut.

  • Resorption: meist nur in kleinen Mengen über die Haut.
  • Verteilung: wenn überhaupt, dann eher begrenzt systemisch.
  • Metabolismus: Permethrin wird im Körper abgebaut, vor allem über Stoffwechselwege in der Leber.
  • Ausscheidung: überwiegend über den Urin und/oder als Metabolite.

Faktoren, die die Aufnahme erhöhen können, sind beispielsweise großflächige Anwendung, intakte vs. verletzte Haut (z. B. bei starkem Juckreiz/Kratzspuren), lange Einwirkzeiten und die Anwendung bei Kindern in höherer relativer Hautfläche. Daher sind eine korrekte Anwendung und das Einhalten der Anleitung besonders wichtig.


4. Typische Anwendung bei Parasiten – Indikationen

Elimite (Permethrin) wird typischerweise zur Behandlung von:

  • Krätze (Skabies) – verursacht durch Krätzemilben (Sarcoptes scabiei)
  • Bestimmte andere Ektoparasiten (je nach zugelassenem Einsatzbereich des konkreten Präparats/der Formulierung)

Häufige Symptome bei Krätze:

  • starker Juckreiz, oft besonders nachts
  • kleine Papeln oder Knötchen
  • typische Hautstellen (z. B. Handgelenke, Fingerzwischenräume, Achselregion, Leistenbereich; bei Kindern teils auch Kopfhaut)
  • möglicherweise Gänge der Milben in der obersten Hautschicht

5. Dosierung und Timing: So wird Elimite üblicherweise angewendet

Die genaue Dosierung und das Schema hängen von der Indikation (z. B. Krätze) und dem Alter ab. Für Elimite sind im Alltag häufig wiederkehrende Anwendungsmuster üblich. Halten Sie sich an die Packungsbeilage bzw. an die von Ihrem medizinischen Team empfohlenen Schritte.

5.1 Typisches Schema bei Krätze

  • Erste Anwendung: Creme auf die betroffenen Hautbereiche und je nach Anleitung auch auf weitere Kontaktzonen auftragen.
  • Einwirkzeit: Creme wird für eine bestimmte Zeit auf der Haut belassen (typisch: mehrere Stunden, oft über Nacht).
  • Abwaschen: anschließend wird die Creme mit Wasser entfernt.
  • Wiederholung: häufig ist eine zweite Behandlung nach einigen Tagen vorgesehen, um neu schlüpfende Milben zu erfassen.

5.2 Wie viel Creme?

Bei der lokalen Behandlung ist nicht nur die „Menge“, sondern vor allem die gleichmäßige Verteilung relevant. Häufig wird beschrieben, dass genug Creme verwendet werden sollte, um die Haut flächig zu bedecken – insbesondere in den Bereichen, in denen Milben typischerweise sitzen oder wo es zu engem Hautkontakt kommt.

Für eine präzise Orientierung ist die Packungsbeilage entscheidend (sie enthält konkrete Hinweise zur Auftragsmenge und zu Altersgruppen).

5.3 Was ist mit Kontaktpersonen?

Bei Krätze ist die Behandlung häufig besonders wirksam, wenn gleichzeitig enge Kontaktpersonen mitbehandelt werden – auch wenn sie noch keine Symptome zeigen. Dadurch wird die „Ping-Pong“-Übertragung reduziert.


6. Praktische Anwendungstipps (Schritt-für-Schritt)

Die folgenden Tipps helfen, Elimite effektiv und hautschonend einzusetzen. Richten Sie sich immer nach der Anleitung Ihrer Packung.

  1. Vorbereitung: Nägel kurz halten, Hände waschen. Wenn möglich, Creme in einem sauberen, gut erreichbaren Umfeld auftragen.
  2. Auftragen: Creme dünn, aber gleichmäßig auf die vorgesehenen Hautareale auftragen und leicht einreiben. Bei Krätze wird oft empfohlen, auch Stellen einzubeziehen, die zunächst nicht stark gerötet sind.
  3. Augen-/Mundbereich vermeiden: Nicht in Augen, an Schleimhäute oder in offene Wunden gelangen lassen.
  4. Einwirkzeit einhalten: Legen Sie einen Zeitpunkt fest, zu dem die Creme wieder abgewaschen wird. Kleidung und Umgebung ggf. schützen.
  5. Abwaschen: Nach der vorgegebenen Zeit mit Wasser (ggf. mildem Reinigungsmittel) abwaschen. Hände gründlich reinigen, insbesondere nach dem Auftragen an anderen Körperstellen.
  6. Wäsche & Textilien: In der Regel sollte die mitbehandelte Person bzw. das Haushaltstextil-Umfeld angepasst werden (Waschen, ggf. Trocknen oder zeitweises Lagern – Details siehe Abschnitt „Alltag, Textilien & Hygienemaßnahmen“).

Alltag, Textilien & Hygienemaßnahmen

Bei Krätze kann es auch durch Textilien und enge Kontakte zu Wiederansteckungen kommen. Deshalb wird häufig empfohlen, bestimmte Textilien (z. B. Bettwäsche, Handtücher, Kleidung, die im relevanten Zeitraum getragen wurde) entsprechend den üblichen Hygieneregeln zu behandeln.

  • Waschen: möglichst gemäß Pflegekennzeichen; warmes Waschen kann helfen.
  • Trocknen: gründliches Trocknen unterstützt die Hygiene.
  • Begrenzung enger Kontakte: bis die Behandlung abgeschlossen ist.
  • Hausmittel ersetzen keine Therapie: Permethrin bleibt die zentrale Maßnahme.

7. Essen & Nahrungsmittel: Gibt es Wechselwirkungen?

Da Elimite über die Haut angewendet wird und der Wirkstoff typischerweise nur in geringem Ausmaß systemisch aufgenommen wird, sind direkte Nahrungsmittelwechselwirkungen in der Regel nicht zu erwarten.

Achten Sie dennoch auf den allgemeinen Gesundheitszustand. Bei Nebenwirkungen an der Haut (z. B. Brennen) kann es hilfreich sein, irritierende Begleitfaktoren zu minimieren (z. B. sehr heißes Duschen, aggressives Reiben).


8. Alkohol- und Arzneimittelinteraktionen

8.1 Alkohol

Für Permethrin gelten nach aktueller Kenntnis keine typischen „klassischen“ Alkoholwechselwirkungen wie man sie von manchen systemisch wirksamen Medikamenten kennt, weil die Anwendung lokal erfolgt und die systemische Belastung meist gering ist.

Dennoch gilt: Bei Nebenwirkungen (z. B. Schwindelgefühl, allgemeines Unwohlsein) sollten Sie Alkohol vermeiden und bei Unsicherheit ärztlichen Rat einholen.

8.2 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Durch die eher geringe systemische Aufnahme sind systemische Wechselwirkungen üblicherweise unwahrscheinlich. Trotzdem können bestimmte Situationen eine Rolle spielen:

  • Andere topische Produkte: Verwenden Sie während der Behandlung bevorzugt nicht mehrere stark wirksame Hautmittel gleichzeitig auf denselben Arealen, sofern nicht in der Anleitung/ärztlich empfohlen.
  • Schwere Hautverletzungen/entzündliche Haut: Eine veränderte Hautbarriere kann die Aufnahme beeinflussen.
  • Gleichzeitige Behandlung mehrerer Erkrankungen: Bei komplexer Hautproblematik ist eine abgestimmte Vorgehensweise sinnvoll.

Wenn Sie regelmäßig andere Medikamente einnehmen oder mehrere Cremes auftragen, nennen Sie Ihre aktuelle Medikation bei Rückfragen vollständig.


9. Sicherheit: Mögliche Nebenwirkungen und Risiken

Wie alle Arzneimittel kann auch Elimite Nebenwirkungen verursachen. Viele Reaktionen sind lokal und vorübergehend.

9.1 Häufige oder mögliche lokale Nebenwirkungen

  • Hautreizungen (z. B. Brennen, Rötung)
  • Juckreiz (kann auch durch die Erkrankung selbst bestehen bleiben)
  • Trockene Haut oder leichte Ekzeme
  • Kribbeln oder vorübergehendes unangenehmes Hautgefühl

9.2 Seltene, aber ernste Warnzeichen

Suchen Sie medizinische Hilfe, wenn eines der folgenden Symptome auftritt:

  • ausgeprägte allergische Reaktion (z. B. starke Schwellung, Atembeschwerden, generalisierte Quaddeln)
  • starke, anhaltende Hautschmerzen oder großflächige starke Reizung
  • Warnzeichen einer Infektion im behandelten Bereich (z. B. zunehmende Wärme, starke Schmerzen, Eiter, Fieber)

9.3 Juckreiz nach erfolgreicher Behandlung

Ein häufiges Problem bei Krätze ist, dass der Juckreiz nach Behandlung noch für einige Zeit anhalten kann, obwohl die Milben bereits abgetötet wurden. Das kann durch eine fortbestehende Hautreaktion/Entzündung der Fall sein. Halten Sie dennoch die empfohlene Behandlung und den Plan zur Wiederholung ein, bevor Sie das Ergebnis bewerten.


10. Sicherheit in besonderen Situationen

  • Kinder: Dosierung und Anwendungsumfang sollten altersgerecht erfolgen. Insbesondere bei jüngeren Kindern sind klare Vorgaben zur Einwirkzeit und zum Auftragsbereich wichtig.
  • Schwangerschaft und Stillzeit: Informieren Sie medizinisches Fachpersonal über eine Schwangerschaft oder Stillzeit. In vielen Fällen kann eine lokale Behandlung in Betracht gezogen werden, aber die Entscheidung sollte individuell abgewogen werden.
  • Asthma/Überempfindlichkeiten: Bei bekannter Allergie gegen Bestandteile des Produkts oder bei Neigung zu allergischen Reaktionen: Vorsicht, sorgfältig anwenden und bei Beschwerden rasch abklären lassen.
  • Großflächige Anwendung: Wenn sehr große Flächen betroffen sind, steigt die Bedeutung einer korrekten Dosierung und Anwendung. Bei Unsicherheit ärztlich abklären lassen.

Wenn Sie unsicher sind, ob Elimite für Ihre Situation geeignet ist, lassen Sie sich beraten.


11. Was tun, wenn die Behandlung nicht „sofort“ wirkt?

Bei Krätze sollten Sie ein realistisches Zeitfenster berücksichtigen: Parasiten werden durch Permethrin zwar abgetötet, aber Hautreaktionen können zeitverzögert fortbestehen.

  • Juckreiz kann nach der Behandlung fortbestehen.
  • Wiederholungstermin einhalten: Oft ist eine zweite Anwendung nach wenigen Tagen vorgesehen.
  • Kontaktpersonen behandeln: Wiederansteckung ist eine häufige Ursache für scheinbares Therapieversagen.
  • Umgebung & Textilien berücksichtigen.

Wenn nach dem empfohlenen Schema weiterhin typische Anzeichen auftreten, sollte die Diagnose und das Vorgehen überprüft werden.


12. Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Je nach Situation gibt es Alternativen zu Permethrin. Welche Option am besten geeignet ist, hängt u. a. vom Schweregrad, vom Alter, von Begleiterkrankungen und von der Verfügbarkeit der Präparate ab.

Typische Alternativen (je nach Zulassung/Verfügbarkeit)

  • Andere Skabies-Therapeutika (topisch oder je nach Fall systemisch)
  • Unterstützende Maßnahmen gegen Juckreiz und Entzündung der Haut
  • Hygienemaßnahmen als wesentlicher Bestandteil jeder Therapie

Da sich Empfehlungen und Produktverfügbarkeiten ändern können, prüfen Sie bitte die aktuellen Optionen in Österreich und lassen Sie sich beraten, welche Alternative für Sie infrage kommt.


13. Marktbedeutung & rechtlicher Kontext in Österreich (allgemein)

In Österreich unterliegen Arzneimittel regulatorischen Vorgaben hinsichtlich Zulassung, Kennzeichnung und Vertrieb. Für Elimite gilt, dass Verfügbarkeit, Darreichungsform und genaue Einsatzgebiete auf der jeweiligen Produktkennzeichnung basieren.

Online-Apotheken und Versandanbieter müssen in der Regel:

  • zugelassene Produkte korrekt deklarieren
  • Hinweise zur sicheren Anwendung bereitstellen
  • gesetzliche Vorgaben zu Versand, Datenschutz und Lieferprozessen einhalten
  • Qualität und Lagerbedingungen sicherstellen

Für die jeweils aktuell geltenden Rahmenbedingungen sind immer die aktuellen Seiten des Anbieters und die Packungsbeilage maßgeblich.


14. Aktuelle Hinweise/Guidance (allgemeine Orientierung)

In der Praxis orientieren sich Behandlungsentscheidungen häufig an folgenden Grundsätzen (ohne dass dies eine individuelle medizinische Beratung ersetzt):

  • Gleichzeitige Behandlung von Kontaktpersonen zur Reduktion von Wiederansteckung.
  • Konsequente Einhaltung des Wiederholungsintervalls (falls in der Anleitung vorgesehen).
  • Trennung von Diagnose und Symptomatik: Juckreiz allein ist nicht immer ein Zeichen für „fehlende Wirksamkeit“.
  • Hygiene im Umfeld (Textilien/Bettsachen, enge Kontakte) als ergänzende Maßnahme.

Wenn Sie wiederholt behandelt werden müssen oder der Verlauf untypisch ist, sollten Diagnose und Therapieplan überprüft werden.


15. Lieferung, Verfügbarkeit und Lagerung (Österreich)

Die Verfügbarkeit kann je nach Saison, Packungsgröße und Anbieter variieren. Online-Apotheken in Österreich informieren häufig über:

  • Lieferzeiten (z. B. Versand innerhalb bestimmter Werktage)
  • Vorratslage und mögliche Lieferverzögerungen
  • Abholung vs. Versand (falls angeboten)
  • Kühl- oder Lageranforderungen – üblicherweise wird ein spezifischer Temperaturbereich angegeben

Lagerung

Beachten Sie die Lagerhinweise in der Packungsbeilage. Bewahren Sie Elimite grundsätzlich so auf, dass es für Kinder unzugänglich ist und vor Hitze, direktem Sonnenlicht und Feuchtigkeit geschützt wird.


16. Häufige Fragen (FAQ)

Wie schnell wirkt Elimite bei Krätze?

Permethrin wirkt kontaktbasiert und kann die Milben nach korrekter Anwendung abtöten. Der Juckreiz kann jedoch noch einige Zeit anhalten, weil die Haut weiterhin reagiert. Entscheidend ist das vollständige Schema inkl. Wiederholung und der Umgang mit Kontaktpersonen.

Kann ich nach dem Auftragen duschen oder sofort abwaschen?

Bitte nicht vorzeitig abwaschen. Die Einwirkzeit ist ein wichtiger Bestandteil der Wirksamkeit. Orientieren Sie sich an der Packungsbeilage oder den vorgegebenen Anweisungen.

Muss ich auch unauffällige Hautstellen eincremen?

Bei Krätze wird häufig empfohlen, nicht nur sichtbare Stellen, sondern auch Kontaktzonen einzubeziehen, weil die Milben sich verteilt haben können. Halten Sie sich an die Anleitung für den vorgesehenen Auftragsbereich.

Was, wenn meine Kontaktperson(en) nicht mitbehandelt werden?

Das erhöht das Risiko einer Wiederansteckung. Daher wird häufig empfohlen, enge Kontaktpersonen gleichzeitig mitzubehandeln.

Ist es normal, dass der Juckreiz nach der Behandlung stärker wirkt?

Es kann vorkommen, dass der Juckreiz zunächst bleibt oder sogar kurzfristig deutlicher ist. Eine begleitende Hautentzündung kann die Beschwerden verzögern. Wenn die Beschwerden ungewöhnlich stark sind oder sich deutlich verschlechtern, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Kann ich während der Behandlung Kleidung tragen?

Kleidung kann getragen werden, allerdings sollten Sie verhindern, dass Creme stark auf andere Bereiche gelangt. Nutzen Sie nach Möglichkeit Kleidung, die sich gut reinigen lässt, und beachten Sie, wie mit Textilien im Umfeld umzugehen ist.

Gibt es Wechselwirkungen mit meinen anderen Medikamenten?

Bei einer topischen Anwendung sind systemische Wechselwirkungen in der Regel unwahrscheinlich. Dennoch: vermeiden Sie auf denselben Hautarealen die gleichzeitige Nutzung anderer stark wirksamer Hautprodukte ohne Rücksprache, und informieren Sie bei Unsicherheiten medizinisches Fachpersonal oder den Apotheker.

Kann ich Alkohol trinken?

Eine direkte Alkohol-Interaktion ist bei Permethrin topisch meist nicht zu erwarten. Wenn Sie jedoch Kreislaufprobleme oder Nebenwirkungen bemerken, verzichten Sie auf Alkohol und klären Sie dies ab.

Darf Elimite in die Augen gelangen?

Nein. Vermeiden Sie den Kontakt mit Augen und Schleimhäuten. Bei versehentlichem Kontakt spülen Sie gründlich mit Wasser und holen Sie bei anhaltenden Beschwerden medizinischen Rat ein.

Was mache ich bei einer allergischen Reaktion?

Bei Zeichen einer Allergie (z. B. starke Schwellung, Atembeschwerden, großflächiger Ausschlag) suchen Sie umgehend medizinische Hilfe.


17. Kurzfazit: So nutzen Sie Elimite sinnvoll

  • Wirkprinzip: Permethrin tötet Parasiten durch Störung der Nervenfunktion.
  • Wirksamkeit: hängt stark von korrektem Auftragen und Einhalten der Einwirkzeit ab.
  • Timing: oft ist eine wiederholte Anwendung nach einigen Tagen vorgesehen.
  • Wiederansteckung vermeiden: Kontaktpersonen und Textilien im Umfeld mitberücksichtigen.
  • Sicherheit: meist lokale, vorübergehende Hautreaktionen; bei ernsten Symptomen sofort abklären lassen.

Wenn Sie Fragen zur Anwendung, zu Alternativen oder zu Ihrem konkreten Fall haben, wenden Sie sich an medizinisches Fachpersonal oder Ihren Apotheker. So stellen Sie sicher, dass Elimite optimal und sicher eingesetzt wird.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

30g

Packung: No selection

2 tube, 3 tube, 4 tube, 6 tube