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Tazorac (Tazarotene)

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Tazorac enthält den Wirkstoff Tazaroten (Tazaroten). Es wird auf die Haut aufgetragen und kann bei bestimmten Hautproblemen helfen, indem es die Verhornung normalisiert und Entzündungen vermindert. Verwenden Sie das Präparat genau nach Anweisung und tragen Sie es dünn auf die betroffenen Stellen auf. In den ersten Wochen kann es zu Rötung, Trockenheit oder Brennen kommen. Bei starken Reizungen oder Unsicherheiten wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Tazorac (Tazaroten) – Patienteninformation für Österreich

Tazorac® (Tazarotene) – verständliche Informationen für Patientinnen und Patienten

Tazorac® enthält den Wirkstoff Tazaroten (chemisch: Tazarotene) und gehört zur Gruppe der Retinoide zur lokalen Anwendung auf der Haut. Das Arzneimittel wird vor allem bei bestimmten Formen von Akne und bei Hautveränderungen eingesetzt, bei denen eine gezielte Wirkweise auf Verhornung und Zellumsatz hilfreich ist.

Die folgenden Informationen helfen Ihnen, die wichtigsten Eigenschaften von Tazorac® zu verstehen: Wirkprinzip, Anwendung, Zeitpunkt, Verträglichkeit, Wechselwirkungen, Sicherheit und praktische Tipps. Bitte beachten Sie: Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt bzw. Ihre Apotheke.

1) Grundlegende Produktinformation

Eigenschaft Details
Wirkstoff Tazarotene (Tazaroten)
Arzneimittelgruppe Retinoid zur dermalen Anwendung
Darreichungsformen Creme/Gel (je nach Verfügbarkeit)
Ziel der Behandlung Reduktion von Entzündung, Förderung eines normalen Hautzellumsatzes und Verbesserung der Verhornung
Typische Anwenderzone Hautareale je nach Indikation (z. B. Gesicht bei Akne, andere betroffene Areale bei passenden Indikationen)
Wichtige Besonderheit Kann anfangs Reizung verursachen; langsames Einschleichen und konsequente Pflege sind oft entscheidend

2) Wirkmechanismus: Wie Tazorac® auf die Haut wirkt

Tazarotene ist ein Prodrug, das in der Haut zu seiner aktiven Form umgewandelt wird. Diese aktive Substanz bindet an spezifische Retinoid-Rezeptoren. Dadurch werden Prozesse in der Haut beeinflusst, insbesondere:

  • Normalisierung des Zellumsatzes und der Verhornung: Die Bildung von verstopfenden Hornpfropfen kann reduziert werden.
  • Modulation von Entzündungsprozessen: Entzündliche Hautveränderungen können abnehmen.
  • Unterstützung der Hauterneuerung: Langfristig kann die Hautstruktur verbessert wirken.

Bei der Behandlung wird häufig ein Schub-Wechsel-Phänomen beschrieben: In der Einstiegsphase kann es zu Rötung, Trockenheit oder Spannungsgefühl kommen, bevor sich die Haut stabilisiert. Dies ist nicht bei allen gleich, sollte aber als mögliches Anfangsereignis eingeplant werden.

3) Pharmakokinetik: Was der Körper mit dem Wirkstoff macht

Tazorac® wird lokal angewendet. Der Wirkstoff dringt in der Regel nur in einem begrenzten Ausmaß durch die Haut in den Körper ein. Die systemische Aufnahme (also „im Blut“) ist bei korrekter Anwendung typischerweise gering.

  • Resorption: Meist niedrig bei intakter Haut und korrekter Dosierung.
  • Umwandlung: In der Haut wird Tazaroten zu seiner aktiven Form metabolisiert.
  • Ausscheidung: Metabolite werden überwiegend über die entsprechenden Stoffwechsel- und Ausscheidungswege eliminiert.
  • Einflussfaktoren: Häufig stärkere Aufnahme bei großflächiger Anwendung, häufiger Anwendung, stärkerer Entzündung/irritierter Haut oder zusätzlicher Okklusion (abdeckenden Verbänden).

Wenn Sie zu besonders empfindlicher Haut neigen oder größere Areale behandeln, besprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, wie Sie die Anwendung sicher an Ihre Situation anpassen.

4) Typische Anwendung & Indikationen

Tazorac® wird je nach zugelassenem Anwendungsgebiet verwendet. Häufige Einsatzbereiche (je nach lokalen Zulassungs-/Produktdetails und ärztlicher Entscheidung) sind:

Mögliche Indikationen

  • Akne (einschließlich bestimmter Formen von entzündlichen und nicht-entzündlichen Läsionen), häufig bei entsprechender Eignung der betroffenen Hautareale.
  • Chronische Hautveränderungen wie Psoriasis (Schuppenflechte) in bestimmten Ausprägungen und Bereichen, wenn der Wirkstoff dafür vorgesehen ist.

Welche Indikation bei Ihnen zutrifft, hängt von Diagnose, Schweregrad, betroffenen Körperregionen sowie von Ihrer Haut- und Verträglichkeitslage ab.

5) Dosis, Stärke und allgemeine Dosierprinzipien

Tazorac® ist in unterschiedlichen Stärken/Varianten verfügbar (je nach Land, Produkt und Darreichungsform). Für die konkrete Stärke und Häufigkeit orientieren Sie sich bitte an den Vorgaben Ihrer Ärztin/Ihres Arztes bzw. den Anweisungen auf dem Beipackzettel und dem Etikett.

Allgemeine Dosierprinzipien (typisch)

  • Nur dünn auftragen: Weniger ist oft mehr. Eine „Schicht“ statt mehrere Lagen reduziert das Reizrisiko.
  • Beginnen mit niedriger Frequenz: Viele Patientinnen und Patienten starten mit jeden zweiten Abend oder nach einem ähnlichen Schema, um die Hautbarriere zu unterstützen.
  • Langsames Steigern: Wenn gut verträglich, kann die Häufigkeit schrittweise erhöht werden.
  • Behandlung auf die betroffenen Areale begrenzen: Nicht großflächig „vorsorglich“ auftragen, wenn es nicht vorgesehen ist.
  • Hände waschen nach dem Auftragen, um Kontakt mit Augen, Mundwinkel oder empfindlichen Bereichen zu vermeiden.

Wichtig: Überschreiten Sie nicht die angegebene Dosierung. Eine höhere Menge führt nicht automatisch zu schnellerem Erfolg und kann die Nebenwirkungen deutlich erhöhen.

6) Zeitpunkt der Anwendung: Wann und wie lange?

Tazorac® wird in der Praxis meist abends angewendet. Der Grund: Retinoide können die Haut lichtempfindlicher machen und abends lassen sich nach der Anwendung Hautpflege und Sonnenschutz besser planen. Zudem wird das Risiko reduziert, dass das Produkt sofort mit intensiver Tagesaktivität in Kontakt gerät.

Praktischer Ablauf (Beispiel)

  1. Sanft reinigen: Gesicht/Betroffene Stelle mit einem milden Reinigungsmittel waschen.
  2. Warten bis trocken: Die Haut sollte vor dem Auftragen vollständig trocken sein (oft 10–20 Minuten).
  3. Dünn auftragen: Erbsengroße Menge für das gesamte Gesicht (je nach Areal) ist häufig ausreichend, bei kleinen Zonen entsprechend weniger.
  4. Pflege je nach Verträglichkeit: Feuchtigkeitspflege kann unterstützend sein (siehe Tipps unten).

Wann ist mit Wirkung zu rechnen?

Retinoid-Behandlungen zeigen nicht sofort die volle Wirkung. Realistische Zeiträume sind häufig:

  • Nach 2–4 Wochen: erste Veränderungen können sichtbar werden, besonders bei Entzündung/Unreinheiten.
  • Nach 8–12 Wochen: deutlichere und stabilere Ergebnisse sind oft zu erwarten.
  • Langfristig: Die Haut kann sich über weitere Monate weiter verbessern.

Wenn die Reizung sehr stark ist, ist es manchmal sinnvoll, die Häufigkeit anzupassen (z. B. seltener) und die Hautbarriere mit Pflegeprodukten zu unterstützen.

7) Essen & Nahrung: Gibt es Wechselwirkungen mit Lebensmitteln?

Da Tazorac® lokal angewendet wird und die systemische Aufnahme in der Regel gering ist, sind direkte Wechselwirkungen mit Lebensmitteln nicht im Vordergrund bekannt. Dennoch gilt:

  • Bei allgemeinen Magen-/Stoffwechselmedikamenten sind lokale Retinoide normalerweise keine typische Ursache.
  • Entscheidend sind eher Hautzustand und korrekte Anwendung als Ernährung.

Für besondere Ernährungspläne (z. B. bei Unverträglichkeiten oder chronischen Erkrankungen) fragen Sie im Zweifel Ihre Apotheke – die Beratung bezieht sich dann jedoch eher auf Ihre Gesamtsituation als auf eine direkte Tazorac®-Lebensmittelinteraktion.

8) Alkohol und Arzneimittel-Interaktionen

Alkohol

Bei einer lokalen Anwendung von Tazorac® sind direkte Interaktionen mit Alkohol nicht typisch. Dennoch kann Alkohol indirekt relevant sein:

  • Hauttrockenheit und Reizbarkeit können durch Alkohol begünstigt werden.
  • In Kombination mit anderen irritierenden Substanzen (z. B. aggressiven Hautpflegeprodukten) kann die Haut stärker reagieren.

Wenn Sie merken, dass Ihre Haut unter Alkohol empfindlicher reagiert, reduzieren Sie die Menge oder achten besonders auf Pflege und Sonnenschutz.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Systemische Wechselwirkungen sind bei lokaler Anwendung meist weniger relevant. Dennoch können gleichzeitig angewendete Hautmittel die Verträglichkeit beeinflussen.

Besonders vorsichtig sein sollten Sie mit Produkten, die ebenfalls die Hautbarriere stark reizen können, z. B.:

  • starke Peelings (mechanisch oder chemisch),
  • Alkoholhaltige Tonics/Lotionen,
  • andere Retinoide (auf derselben Fläche),
  • Topische Säuren in hoher Konzentration (z. B. stark wirksame AHA/BHA),
  • Peroxid-/Antibiotika-Kombinationen zur Aknebehandlung: oft möglich, aber die Reihenfolge und Häufigkeit sollte abgestimmt sein.

Wenn Sie derzeit weitere Wirkstoffe auf der Haut verwenden (z. B. gegen Akne oder Schuppenflechte), informieren Sie bitte Ihre Apotheke – so lässt sich ein tolerables Anwendungsschema erstellen.

9) Sicherheit & Nebenwirkungen: Was ist möglich?

Wie bei allen wirkstoffaktiven Hautarzneimitteln kann Tazorac® Nebenwirkungen verursachen. Viele sind lokal an der Anwendungsstelle und hängen häufig mit einer beginnenden Veränderung der Haut zusammen. Eine gute „Haut-Strategie“ (langsam starten, pflegen, Reizungen vermeiden) verbessert die Verträglichkeit oft deutlich.

Häufige mögliche Nebenwirkungen (lokal)

  • Rötung (Erythem)
  • Trockenheit und Schuppung
  • Brennen, Reizgefühl oder Spannung
  • Juckreiz
  • Wärmegefühl oder leichte Schwellung

Seltener, aber wichtig

  • starke Hautentzündung (deutlich schmerzhaft, nässend, starke Schwellung),
  • Kontaktekzem (z. B. an den Rändern, durch Kontakt mit bestimmten Kosmetika),
  • Veränderungen der Hautpigmentierung (v. a. bei starker Reizung oder intensiver Sonneneinstrahlung).

Warnzeichen: Wenn Sie starke Beschwerden, offene Stellen, Blasen, schwere Schwellung oder eine unerwartete starke Verschlechterung bemerken, unterbrechen Sie die Anwendung und lassen Sie sich medizinisch beraten.

10) Praktische Anwendungstipps (Hautfreundliche Strategie)

So reduzieren Sie Reizungen

  • Langsam einschleichen: Starten Sie mit weniger häufigen Anwendungen und steigern Sie bei guter Verträglichkeit.
  • Genau dosieren: Dünn auftragen, nicht „dicker“ machen.
  • Nicht auf gereizte/aufgerissene Haut: Bei starker Schädigung der Hautbarriere erst abheilen lassen.
  • Augen-, Lippen- und Mundwinkelbereich meiden: Retinoide können diese Bereiche stark reizen.
  • Feuchtigkeit unterstützen: Eine passende, parfümarme Feuchtigkeitscreme kann helfen. Häufig ist es sinnvoll, Feuchtigkeitspflege entweder zeitversetzt (z. B. vor oder nach dem Wirkstoff) oder nach Verträglichkeit zu kombinieren.
  • Sonnenschutz konsequent: Tagsüber ist ein Breitband-Sonnenschutz (z. B. LSF 30 oder höher) wichtig, da die Haut empfindlicher sein kann.

Kosmetik & Rasur

  • Vermeiden Sie während der frühen Phase aggressive Treatments wie Peelings oder stark reizende Kosmetik.
  • Bei empfindlicher Haut: Rasur (falls relevant) eher mit Vorsicht und nicht direkt über frisch aufgetragener Behandlung durchführen.
  • Make-up ist meist möglich, jedoch sollten Sie darauf achten, dass die Haut nicht zusätzlich irritiert wird.

„Wenn es zu stark reizt…“

Eine häufige Lösung ist eine Anpassung der Frequenz (z. B. auf jeden dritten Abend) und die Verstärkung der pflegenden Routine. Setzen Sie die Behandlung nicht abrupt ab, wenn es nur mild gereizt ist, sondern passen Sie das Vorgehen an. Bei starken Beschwerden: ärztlich abklären.

11) Besondere Patientengruppen & wichtige Vorsichtsmaßnahmen

Bestimmte Situationen erfordern besondere Aufmerksamkeit. Da Tazaroten ein Retinoid ist, gelten besonders strenge Regeln hinsichtlich Schwangerschaft und Stillzeit.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft: Retinoide können Risiken für das ungeborene Kind bergen. Daher ist eine Anwendung in der Schwangerschaft in der Regel nicht vorgesehen. Wenn eine Schwangerschaft besteht oder geplant ist, muss die Behandlung unbedingt ärztlich überprüft werden.

Stillzeit: Auch hier muss die Anwendung sorgfältig abgewogen werden. Besprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, ob und wie eine sichere Behandlung möglich ist. Bei lokaler Anwendung ist der Bereich besonders relevant (z. B. Berührung des Säuglings mit behandelten Arealen vermeiden).

Weitere Vorsicht

  • Eczema-/Dermatitis-Neigung: Häufig stärkere Reaktion möglich; Einschleichen besonders wichtig.
  • Sonnenexposition: Solarium/UV-Therapie möglichst vermeiden oder streng schützen.
  • Starke Witterungseinflüsse (Wind/Kälte): Kann Trockenheit verstärken; Pflege anpassen.
  • Weitere irritierende Medikamente: Bitte gesamte Hauttherapie abstimmen.

12) Häufig gestellte Hinweise: Pflege, Hautbarriere und Reihenfolge

Eine erfolgreiche Retinoidbehandlung ist oft eine „Routine-Frage“. Hier ein bewährtes Vorgehen:

Beispiel-Routine (abends)

  • 1 – Sanft reinigen (ohne Peeling)
  • 2 – Haut vollständig trocknen lassen
  • 3 – Tazorac® dünn auf die betroffenen Areale
  • 4 – Bei Bedarf Feuchtigkeitscreme (z. B. nach einigen Minuten oder nach Verträglichkeit)

Beispiel-Routine (morgens)

  • 1 – Mild reinigen oder nur Wasser (je nach Haut)
  • 2 – Feuchtigkeitspflege
  • 3 – Sonnenschutz konsequent (Breitband)

Wenn Sie zusätzlich ein anderes Akne-/Dermatologikum verwenden, sollte die zeitliche Trennung häufig die Verträglichkeit verbessern. Lassen Sie sich in der Apotheke helfen, wenn Sie mehrere Produkte gleichzeitig einsetzen möchten.

13) Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Je nach Diagnose (Akne-Form, Schweregrad, Hauttyp) können verschiedene Alternativen oder Kombinationen in Betracht kommen. Die Auswahl hängt auch davon ab, wie gut Ihre Haut Retinoide verträgt.

Häufige Alternativen (je nach Indikation)

  • Andere topische Retinoide (z. B. bei Akne) – manchmal besser verträglich, je nach Wirkstoff.
  • Benzoylperoxid – oft gegen bakterielle Anteile und Entzündung (kann ebenfalls austrocknen).
  • Antibiotika zur topischen Anwendung in ausgewählten Fällen und zeitlich begrenzt (ärztlich gesteuert).
  • Azelainsäure – kann bei Unreinheiten und Entzündungen unterstützen und ist häufig gut kombinierbar.
  • Bei Psoriasis: je nach Ausprägung können andere Wirkstoffklassen (z. B. Vitamin-D-Analoga, Kortikosteroide oder Kombinationen) infrage kommen.

Eine passende Alternative sollte immer anhand Ihrer Symptome, Verträglichkeit und bisherigen Therapie entschieden werden.

14) Tazorac® und die Situation in Österreich: Markt- und Rechtskontext (kurz & verständlich)

In Österreich werden Arzneimittel im Rahmen der nationalen und europäischen Vorgaben bereitgestellt und überwacht. Für den Online-Handel gelten strenge Regeln zu Arzneimittelsicherheit, Bereitstellung, Dokumentation und Abgabevorschriften.

Als Patientin/Patient können Sie davon ausgehen, dass eine Apotheke im Rahmen ihrer gesetzlichen Pflichten Informationen zur sicheren Anwendung bereitstellt, Packungsbeilagen aushändigt und bei Fragen (z. B. zu Anwendung, Kombinationen, Pflege und Nebenwirkungen) berät.

Aktuelle Hinweise / „recent guidance“ (allgemein)

Dermatologische Empfehlungen betonen bei topischen Retinoiden typischerweise:

  • langsames Einschleichen zur Verbesserung der Verträglichkeit,
  • konsequente Anwendung von Sonnenschutz,
  • Vermeidung zusätzlicher Irritationen in der Startphase,
  • Berücksichtigung von Schwangerschaft/Stillzeit als besonders wichtiger Sicherheitsaspekt.

Da sich Produkte, Konzentrationen oder Details je nach Zulassung und Marktänderungen unterscheiden können, sollten Sie sich im konkreten Fall an die aktuell verfügbare Packungsbeilage halten.

15) Lieferung, Verfügbarkeit und Verfügbarkeit im Online-Kontext

Die Verfügbarkeit von Tazorac® kann je nach Region, Darreichungsform (z. B. Creme oder Gel) und Stärke variieren. In einer Online-Apotheke erhalten Sie üblicherweise:

  • Informationen, ob das Produkt aktuell vorrätig ist oder eine Lieferzeit angezeigt wird,
  • Hinweise zu Verpackungsgrößen und lagerungsrelevanten Bedingungen,
  • die Beipacktexte bzw. Zugriff auf aktuelle Informationen gemäß gesetzlichen Anforderungen.

Für die sichere Anwendung lohnt sich außerdem ein Blick in die Packungsbeilage direkt nach Erhalt des Produkts, um Ihre genaue Variante (Stärke/Darreichungsform) und empfohlene Anwendungshäufigkeit zu bestätigen.

16) FAQ zu Tazorac® (Tazarotene)

Wie lange dauert es, bis ich eine Wirkung sehe?

Häufig bemerken viele Personen erste Veränderungen nach einigen Wochen. Deutlichere Ergebnisse sind oft nach etwa 8–12 Wochen zu erwarten. Die genaue Zeit hängt vom Hautzustand und der Verträglichkeit ab.

Kann ich Tazorac® jeden Abend anwenden?

Das hängt von Ihrer Diagnose, der Stärke des Produkts und Ihrer Verträglichkeit ab. Viele starten jedoch mit geringerer Frequenz und steigern schrittweise. Bei starker Reizung sollten Sie die Anwendungshäufigkeit reduzieren und die Pflege optimieren.

Was mache ich, wenn meine Haut stark brennt oder sich sehr rötet?

Eine leichte Anfangsreizung kann vorkommen. Bei starken Beschwerden reduzieren Sie bitte die Häufigkeit oder pausieren Sie, bis die Haut sich beruhigt hat, und holen Sie ärztlichen oder apothekerlichen Rat ein, wenn die Beschwerden anhalten.

Darf ich Sonnenschutz weglassen?

Nein, besonders bei Retinoiden ist konsequenter Sonnenschutz wichtig. Die Haut kann lichtempfindlicher sein, wodurch Reizung und Pigmentveränderungen begünstigt werden können.

Kann ich Tazorac® zusammen mit anderen Akne-Produkten verwenden?

Oft ist eine Kombination möglich, aber nicht alles verträgt sich gut auf derselben Fläche. Besonders bei stark reizenden Produkten (z. B. Peelings oder stark wirksamen Säuren) ist Vorsicht geboten. Fragen Sie in der Apotheke nach einem passenden Anwendungsschema.

Gibt es einen Unterschied zwischen Creme und Gel?

Je nach Rezeptur kann sich das Hautgefühl unterscheiden (z. B. in Bezug auf Feuchtigkeit, Rückfettung und Verträglichkeit). Welche Variante für Sie am besten ist, hängt von Ihrer Haut und der betroffenen Region ab. Nutzen Sie im Zweifel die Angaben in Ihrer Packungsbeilage oder die Beratung durch Ihre Apotheke.

Kann ich während der Behandlung Peelings benutzen?

In der Startphase sollten Sie aggressive Peelings meist vermeiden, da sie die Reizung verstärken können. Wenn überhaupt, dann nur nach Verträglichkeitsaufbau und abgestimmt mit Ihrer Hautroutine.

Ist Tazorac® für empfindliche Haut geeignet?

Häufig ja, aber mit besonders sorgfältigem Einschleichen, konsequenter Pflege und dem Vermeiden zusätzlicher Reizstoffe. Bei bestehender Dermatitis oder stark gereizter Haut ist die Beratung besonders wichtig.

Was, wenn ich eine Dosis vergessen habe?

Wenn Sie abends eine Anwendung vergessen haben, tragen Sie zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt die übliche Menge dünn auf. Verdoppeln Sie die Dosis nicht, um Versäumtes nachzuholen.

Wie sollte ich Tazorac® aufbewahren?

Bewahren Sie das Arzneimittel gemäß Packungsbeilage auf (z. B. vor Hitze und direktem Sonnenlicht) und halten Sie es außerhalb der Reichweite von Kindern. Achten Sie auf das angegebene Verfalldatum.

17) Kurzübersicht: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Tazorac® mit Tazaroten ist ein topisches Retinoid.
  • Wirkt über Retinoid-Rezeptoren auf Zellumsatz und Entzündung – hilft besonders bei verstopfenden und entzündlichen Hautläsionen.
  • Meist abends anwenden, dünn und mit langsamen Start.
  • Häufige Nebenwirkungen sind lokale Reizung (Rötung, Trockenheit, Brennen).
  • Sonnenschutz ist entscheidend; zusätzlich irritierende Produkte in der Startphase vermeiden.
  • Bei Schwangerschaft und Stillzeit müssen besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten – bitte ärztlich abklären.

Wenn Sie Fragen zur individuellen Anwendung, zur Auswahl der richtigen Pflegeprodukte oder zur Kombination mit anderen Wirkstoffen haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Apotheke oder Ihre behandelnde Ärztin/Ihren behandelnden Arzt. So lässt sich Tazorac® oft möglichst verträglich und effektiv in Ihren Alltag integrieren.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

1%, 5%

Packung: No selection

2 tube, 4 tube, 6 tube